Huber und Hagel bei Audi

Die Landtagsabgeordnete Isabell Huber und Fraktionsvorsitzender- und Parteivorsitzender Manuel Hagel MdL haben in dieser Woche das Audi Werk in Neckarsulm besucht. Im Mittelpunkt standen hierbei die Besichtigung der Produktion sowie die Zukunftsperspektive unserer Automobilindustrie. Dabei sind die Herausforderungen groß: Transformation, Bürokratie, hohe Kosten sowie äußere Faktoren, wie die Zölle in Amerika, prägen die aktuelle Situation in der Automobilwirtschaft. Aber auch der Wunsch nach Planungssicherheit und verlässlichen Rahmenbedingungen wurde klar kommuniziert. Unser Fraktionsvorsitzender Manuel Hagel MdL betont die Wichtigkeit der Automobilindustrie und positioniert sich klar in der Debatte um eine Verschärfung der CO₂-Flottengrenzwerte: „Im Audi-Werk in Neckarsulm wird mit Hightech Zukunft gebaut. Über 15.000 Beschäftigte und viele Zulieferer sind dort ein zentraler Motor für die Stärke in Heilbronn-Franken. Das ist Wertschöpfung, das sichert Arbeitsplätze – und das verdient Rückenwind. Umso mehr ärgert es mich, dass Brüssel Plug-in-Hybride ab 2025 oder 2027 nicht mehr als emissionsarm anerkennen will. Gerade jetzt, wo zehntausende Arbeitsplätze in der Autoindustrie wegbrechen, noch zusätzliche Hürden aufzubauen – das versteht kein Mensch. Als die Wirtschaftspartei in Baden-Württemberg stehen wir für Planungssicherheit und die Freiheit für Forschung und Innovation. Wir stehen für Wirtschaftskompetenz, die Arbeitsplätze sichert und unsere Zulieferer stärkt. Deshalb kämpfen wir dafür, dass diese Pläne gestoppt werden – damit unsere Unternehmen arbeiten können und unser Land stark bleibt.“ Die hiesige Landtagsabgeordnete Isabell Huber ergänzt: „Audi und die vielen Zuliefererbetreibe sind in der Region ein wichtiger Arbeitgeber und sollen das auch bleiben. Sie befinden sich mitten in der Transformationsphase und brauchen jetzt vor allem Verlässlichkeit und Planungssicherheit. Die aktuellen Pläne der EU verunsichern Betriebe und Kunden, treiben die Kosten unnötig in die Höhe und gefährden die Wettbewerbsfähigkeit.“

Nach einem regen Austausch mit Werksleiter Fred Schulze, Prof. Dr. Thomas Schwarz, Leiter Politik / Außenbeziehungen, Alexander Reinhart, Stellvertretender Vorsitzender des Betriebsrats Audi Neckarsulm, Markus Schlaeger, Regionale Zusammenarbeit / Politik, Werk Neckarsulm und Matthias Seitz, Politik Baden-Württemberg ging es weiter in die Produktionshalle. „Die Produktion der neuen Modelle A5 und A6 live zu erleben war ein faszinierender Einblick in das Tagesgeschäft der Belegschaft!“, schließt Huber ab und dankt Andreas Rosenberg, Leiter Montage Audi A5/A6 für die Führung.