PRESSEMITTEILUNG
2. April 2026
Neudenau – Das Land Baden-Württemberg unterstützt im Rahmen eines Sonderprogramms zur Sammlungsprofilierung insgesamt 25 nichtstaatliche Museen mit rund 300.000 Euro. Auch das Josephine-Weihrauch-Museum in Neudenau profitiert von der Förderung.
Die CDU-Landtagsabgeordnete Isabell Huber begrüßt die Unterstützung ausdrücklich:
„Die Förderung ist ein wichtiges Signal für unsere kulturelle Infrastruktur im ländlichen Raum. Gerade kleinere, nichtstaatliche Museen wie das Josephine-Weihrauch-Museum in Neudenau leisten einen unschätzbaren Beitrag zur Bewahrung unserer regionalen Geschichte. Mit der gezielten Unterstützung bei der Digitalisierung und wissenschaftlichen Erfassung der Sammlungen wird dieses kulturelle Erbe nicht nur gesichert, sondern auch für künftige Generationen besser zugänglich gemacht.“
Im Rahmen des Programms „Sammlungsprofilierung durch qualifizierte Sammlungsdaten“ werden Museen dabei unterstützt, ihre Bestände systematisch zu erfassen, wissenschaftlich einzuordnen und digital aufzubereiten. Ziel ist es, die Sammlungen über Plattformen wie museum-digital einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
„Gerade in Zeiten knapper Kassen ist diese Förderung von großer Bedeutung. Viele Museen verfügen nicht über die notwendigen personellen und finanziellen Ressourcen, um ihre Sammlungen umfassend zu dokumentieren. Umso wichtiger ist es, dass das Land hier gezielt unterstützt“, so Huber weiter.
Das Josephine-Weihrauch-Museum steht exemplarisch für die Vielfalt der Museumslandschaft in Baden-Württemberg. Die Aufnahme in das Förderprogramm unterstreicht die Qualität der Arbeit vor Ort und stärkt zugleich die kulturelle Sichtbarkeit der Region.
Hintergrund
Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg fördert über die Landesstelle für Museen insgesamt 25 nichtstaatliche Museen. Im Mittelpunkt steht die digitale Erfassung und Profilierung der Sammlungsbestände – dem zentralen Kern jeder musealen Arbeit. Ziel ist es, das kulturelle Erbe des Landes nachhaltig zu sichern und gleichzeitig neue Zugänge für die Öffentlichkeit zu schaffen.
