Jagsthausen, 26. August 2026 – Die anhaltende Hitze und Trockenheit hinterlassen deutliche Spuren in den Wäldern Baden-Württembergs. Wie es privaten und kommunalen Waldbesitzern geht und wie wir einen zukunftsfesten uns klimaresilienten Wald aufbauen können, der mit zunehmenden Wetterextreme besser zurecht kommt – das stand heute im Mittelpunkt eines Austauschs von Isabell Huber, Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des CDU-Arbeitskreises Ländlicher Raum, Landwirtschaft und Heimat“, mit Jerg Hilt, Geschäftsführer der Forstkammer Baden-Württemberg, Revierleiter Hans-Jörg Kurz und Heinz Schmeißer vom Forstbetrieb Schmeißer im Rahmen Ihrer Sommertour „LAND.LEBEN.“.
Im Wald von Hans Sigmund von Berlichingen wurde mehr als deutlich, wie sehr die Trockenheit den Bäumen, selbst den Kleinsten zusetzt: verbrannte Blätter sowie braune und kahle Baumkronen. „Die Lage ist dramatisch. Unser Wald steht unter Stress und das macht sich selbst bei Bäumen, wie der Buche und Jungbäumen deutlich bemerkbar“, so Isabell Huber. „Die exakten Auswirkungen werden wir erst in ein bis zwei Jahren in Form von abgestorbenen und vertrockneten Bäumen sehen. Bei etlichen Flächen sprechen Waldbesitzer aber schon heute von einem betroffenen Baumbestand von rund 80 Prozent“, verdeutlicht Jerg Hilt die aktuelle Situation der Waldbesitzer.
„Unsere Waldbesitzer benötigen Unterstützung, um den Waldumbau erfolgreich meistern zu können“, so Isabell Huber abschließend.
