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Isabell Huber MdL: Wasserverfügbarkeit für Land- und Forstwirtschaft sichern 

„Wir müssen Wasser zurückhalten, wenn es verfügbar ist – und für Trockenzeiten speichern“

Die Wasserverfügbarkeit wird für unsere Land- und Forstwirtschaft in Baden-Württemberg zunehmend zur Herausforderung. Das zeigt die Antwort der Landesregierung auf den Antrag von Isabell Huber MdL zur Wasserverfügbarkeit für die Land- und Forstwirtschaft (Drs. 18/377).

„Längere Trockenperioden und steigende Temperaturen – wie wir sie in diesem Sommer erlebt haben – stellen unsere Landwirtschaft und unsere Wälder vor große Herausforderungen. Wir müssen deshalb jetzt vorsorgen und Wasser dort speichern, wo und wann es verfügbar ist, damit es in Trockenzeiten genutzt werden kann“, fordert Isabell Huber, Vorsitzende des Arbeitskreises Ländlicher Raum, Landwirtschaft und Heimat der CDU-Landtagsfraktion.

Die Zahlen verdeutlichen die Entwicklung: Die bewässerte landwirtschaftliche Fläche ist zwischen 2009 und 2022 um 61 % von rund 14.170 auf 22.800 Hektar gestiegen. Gleichzeitig hat sich die eingesetzte Wassermenge von 10,4 auf 21,5 Millionen Kubikmeter mehr als verdoppelt. Besonders für Sonderkulturen, wie bspw. beim Obst und Weinbau, wird eine verlässliche Bewässerung zur Grundlage von Ertrag.

Gleichzeitig lagen die jährlichen Mengen der Grundwasserneubildung zwischen 2016 und 2025 deutlich unter den langjährigen Mittelwerten. In den Trockenjahren 2018 und 2020 erreichten zahlreiche Quellen historisch niedrige Schüttungen. Auch Entnahmen aus Oberflächengewässern mussten aufgrund häufiger Niedrigwasserphasen eingeschränkt werden.

Deshalb handelt das Land. So wird u.a. gemeinschaftliche Bewässerungsinfrastruktur mit bis zu 50 % und Machbarkeitsstudien mit bis zu 70 % gefördert. Für einzelbetriebliche Investitionen zur Vorsorge gegenüber Witterungsrisiken wurde der Fördersatz 2026 von 20 auf 30 % erhöht und im Weinbau werden zudem Tröpfchenbewässerungsanlagen gefördert.

„Wir müssen den eingeschlagenen Weg im Land konsequent weitergehen. Wir brauchen mehr Finanzmittel für unsere Wasserinfrastruktur. Denn wir müssen mehr Wasser speichern, bspw. in Rückhaltebecken oder Tümpel. Wir müssen das kostbare Wasser effizienter nutzen, u.a. durch moderne Bewässerungssysteme oder Drainagen. Und wir müssen das wertvolle Wasser besser in Böden und Landschaften halten, wie bspw. durch Humusaufbau, Zwischenfrüchte und Agroforst. Und genau diese Maßnahmen müssen wir im Land finanziell unterstützen. Dafür setze ich mich ein!“, vertritt Huber ihre Position als Vorsitzende des Arbeitskreises Ländlicher Raum, Landwirtschaft und Heimat der CDU-Landtagsfraktion und setz ein klares Zeichen für die Zukunftsfähigkeit unserer heimischen Landwirtschaft und unserer Wälder.