Dazu sagt die Landtagsabgeordnete Isabell Huber (CDU): „Bezahlbarer Wohnraum und lebendige Innenstädte zählen zu den großen Aufgaben unserer Zeit. Mit der Städtebauförderung unterstützen wir die Kommunen dabei, neuen Wohnraum zu schaffen und Ortskerne modern und attraktiv zu gestalten. Es geht uns darum, die Lebensqualität für die Menschen vor Ort zu stärken und Städte wie Gemeinden zukunftsfähig aufzustellen. Ich freue mich sehr, dass der Wahlkreis Neckarsulm im Rahmen der Fördermaßnahme insgesamt 5,8 Mio. Euro für acht zum Teil neue oder bereits begonnene Projekte erhält. Das ist eine richtig gute Nachricht für den Wahlkreis.“
Liste der geförderten Kommunen:
Bad Friedrichshall erhält eine Finanzhilfeerhöhung für die Baumaßnahmen in der Kochendorfer Hauptstraße in Höhe von 700.000 €.
In Bad Wimpfen wird mit 1,5 Mio € die Neumaßnahme zur Aufwertung der Gebäudesubstanz und Wohnraumschaffung, Modernisierung der Stauferhalle und Sanierung Altes Spital gefördert.
Ellhofen erhält ebenfalls eine Finanzhilfeerhöhung für die Maßnahme Ortskern III in Höhe von 800.000 €.
In Gundelsheim wird die Neumaßnahme zur Neugestaltung Bahnhofsumfeld und Straßenraum, Erneuerung Deutschmeisterhalle und Haus der Vereine mit 800.000 € gefördert.
Hardthausen erhält für das Erneuerungsgebiet in Gochsen Ortsmitte II eine Finanzhilfeerhöhung von 600.000 €, ebenso Möckmühl mit 600.000 € für das Erneuerungsgebiet Altstadt.
Obersulm erhält die Finanzhilfeerhöhung für das Gebiet Spatzenberg in Höhe von 400.000 € sowie Untereisesheim für das Gebiet Hoffeld-Schlossberg, ebenfalls in Höhe von 400.000 €.
Hintergrund
In diesem Jahr werden von Seiten des Landes 319 städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen in 283 Kommunen unterstützt. Darunter befinden sich 57 neue Maßnahmen und 262 bereits bestehende Sanierungsgebiete, für die weitere Mittel bewilligt werden. Das Programm ist weiterhin mehrfach überzeichnet. Das Fördervolumen für die berücksichtigten Maßnahmen beträgt insgesamt 270,6 Millionen Euro, davon stammen rund 104 Millionen Euro vom Bund.
Seit 1971 ist die Städtebauförderung als gemeinschaftliche Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen ein erfolgreiches Instrument der städtischen Erneuerung. Sie unterstützt die Kommunen dabei, ihre Städte an wirtschaftliche, gesellschaftliche und ökologische Veränderungen anzupassen. So werden zum Beispiel die Errichtung von Kindergärten und Spielplätzen, die Schaffung von Grünanlagen sowie barrierearmen Zugängen oder die Sanierung auf den aktuellen Stand der Technik gefördert. Mit Hilfe der Städtebauförderung konnten in Baden-Württemberg bereits mehr als 900 Kommunen in über 3.400 Sanierungs- und Entwicklungsgebieten ihre städtebauliche Entwicklung voranbringen, Missstände beseitigen und Orte der Begegnung schaffen. Über 9 Milliarden Euro Bundes- und Landesfinanzhilfen wurden den Kommunen dafür in den vergangenen Jahrzehnten zur Verfügung gestellt.

