Im Rahmen des Förderprogramms „Wasserwirtschaft 2026“ des Landes Baden-Württemberg sind für den Wahlkreis Neckarsulm Investitionen in Höhe von 33.489.200 Euro vorgesehen.
Die Landtagsabgeordnete Isabell Huber (CDU) begrüßt die geplanten Maßnahmen:
„Die Fördermittel sind ein starkes Signal für unsere Region. Sie sichern die Trinkwasserversorgung und stärken unsere Städte und Gemeinden nachhaltig.“
Den Schwerpunkt bildet mit über 31,4 Millionen Euro die Wasserversorgung. Größtes Einzelprojekt ist die Verbundlösung Neuenstadt–Hardthausen–Langenbrettach mit 21,24 Millionen Euro. Zudem wird die Sicherung der Wasserversorgung in Oedheim mit 6,77 Millionen Euro gefördert. Weitere Mittel fließen in den Ausbau der Hochbehälterinfrastruktur in Neuenstadt.
In der Heimatgemeinde der Abgeordneten sind gleich mehrere Maßnahmen vorgesehen: Für die Erweiterung des Hochbehälters Stangenberg mit Neubau eines Wasserwerks und die Aufhebung der Inselversorgung im Versorgungsgebiet Neulautern sind 1.622.500 Euro eingeplant. Darüber hinaus sind 1.883.000 Euro für den Neubau einer Abwasserdruckleitung vorgesehen, die mehrere Ortsteile anbindet und die Abwasserstruktur nachhaltig verbessert.
Auch im Bereich Altlastensanierung sind Mittel eingeplant: In Neuenstadt am Kocher wird die Sanierung des ehemaligen Gaswerks mit 158.400 Euro unterstützt, während in Neckarsulm eine Detailuntersuchung eines entsprechenden Altstandorts mit 35.000 Euro vorgesehen ist.
„Gerade für den ländlichen Raum sind diese Investitionen von großer Bedeutung. Sie erhöhen die Versorgungssicherheit, verbessern den Umweltschutz und stärken die Zukunftsfähigkeit unserer Region insgesamt“, betont Huber.
Die CDU weist darauf hin, dass die im Förderprogramm enthaltenen Maßnahmen von den Kommunen beantragt sind, jedoch noch nicht endgültig bewilligt wurden. Die Entscheidung erfolgt im weiteren Verfahren durch separate Förderbescheide.
Hintergrund:
Das Land Baden-Württemberg stellt im Jahr 2026 insgesamt rund 265 Millionen Euro für die Wasserwirtschaft bereit. Davon entfallen über 87 Millionen Euro auf die Wasserversorgung, mehr als 107,6 Millionen Euro auf die Abwasserbeseitigung sowie rund 70,8 Millionen Euro auf Hochwasserschutz und Gewässerökologie. Gefördert werden insbesondere die Modernisierung von Wasserwerken und Leitungsnetzen, die Weiterentwicklung der Abwasserreinigung sowie Maßnahmen zur Klimaanpassung wie Hochwasserschutz und Starkregenmanagement.