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Isabell Huber: „Gut ausgebildete Fachkräfte sind entscheidend für die Zukunft unserer Wälder“

Königsbronn. Wie sieht die Waldarbeit der Zukunft aus und welche Anforderungen stellt der Klimawandel an Ausbildung, Waldpflege und Forsttechnik? Diesen Fragen ist Isabell Huber MdL, Vorsitzende des Arbeitskreises „Ländlicher Raum, Landwirtschaft und Heimat“ der CDU-Landtagsfraktion, bei ihrer Sommertour „LAND.LEBEN.“ im Forstlichen Bildungszentrum (FBZ) Königsbronn nachgegangen. Begleitet wurde sie von Michael Kolb MdL, dem forstpolitischen Sprecher und örtlichen Landtagsabgeordneten der CDU-Landtagsfraktion.

Am FBZ Königsbronn werden jährlich 100 Nachwuchskräfte im Forstbereich ausgebildet. Das Bildungszentrum bietet darüber hinaus ein breites Spektrum an Fort- und Weiterbildungen: von moderner Forsttechnik und mechanisierter Holzernte über Waldpflege bis zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung. Beim Rundgang erhielt Huber Einblicke in die Ausbildung sowie die erforderlichen Sanierungsarbeiten vor Ort.

„Gut ausgebildete Fachkräfte sind entscheidend für die Zukunft unserer Wälder. Gerade unter den sich verändernden klimatischen Bedingungen müssen wir Wissen, moderne Technik und praktische Waldpflege schnell und effektiv zusammenbringen“, betonte Huber.

Wie stark der Wald bereits heute unter den klimatischen Veränderungen leidet, wurde bei einem anschließenden Waldbegang sichtbar. „Unser Wald steht durch Hitze und Trockenheit zunehmend unter Druck. Deshalb müssen wir ihn heute so pflegen und entwickeln, dass er auch morgen mit diesen Belastungen umgehen kann. Vielfältige, standortgerechte Mischwälder sind dabei ein wichtiger Baustein für stabile und widerstandsfähige Wälder“, so Huber.

Das FBZ Königsbronn verbindet Ausbildung, Weiterbildung und praktische Entwicklung und leistet damit einen wichtigen Beitrag für eine zukunftsfähige Forstwirtschaft in Baden-Württemberg. Huber dankte der Leiterin des FBZ, Frau Dr. Freist-Dorr, sowie dem gesamten Team um den Vorstandsvorsitzenden Max Reger von ForstBW für den informativen Austausch und die wichtige Arbeit.

Der Besuch war Teil der Sommertour „LAND.LEBEN.“, mit der Huber die Herausforderungen und Zukunftsperspektiven von Landwirtschaft, Forstwirtschaft und dem ländlichen Raum in den Blick nimmt.