“Millionen Menschen, insbesondere Frauen und Kinder, sind vor dem schrecklichen Angriffskrieg Putins auf der Flucht aus ihrem Heimatland Ukraine. Unsere ganze Solidarität gilt der Ukraine und ihrem Volk. Dazu gehört ganz klar, dass wir uns um diejenigen kümmern, die als Kriegsflüchtlinge und Schutzsuchende zu uns kommen. Die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung in Baden-Württemberg und ganz Deutschland ist überwältigend und macht mich sehr stolz. Gleichzeitig sind insbesondere Frauen und Kinder besonders gefährdet, Opfer von sexuellem Missbrauch, Zwangsprostitution oder Menschenhandel zu werden”, so Isabell Huber einführend. Daher macht sich die CDU-Landtagsfraktion auf Initiative von Isabell Huber, Abgeordnete im Wahlkreis Neckarsulm, familien- und frauenpolitische Sprecherin ihrer Fraktion sowie Generalsekretärin der CDU Baden-Württemberg, für weitere Schutzmaßnahmen stark. „Ich bin der Landesregierung sehr dankbar für die bereits in die Wege geleitete Maßnahmen und auch dafür diese zu intensivieren, insbesondere die Polizeipräsenz an Bahnhöfen und in Unterkünften, Präventionskampagnen für Geflüchtete, Helferinnen und Helfer sowie für Kommunen als auch die Beratung und der Aufbau von mobilen Teams für den Einsatz in Schutzunterkünften“, so Huber am Rande der gestrigen Fraktionssitzung in Stuttgart. „All die bisher getroffenen Maßnahmen haben sicherlich dazu beigetragen, dass bislang in Baden-Württemberg nur vereinzelt Straftaten in diesem Bereich gegenüber weiblichen Geflüchteten aus der Ukraine bekannt sind. Dennoch müssen wir weiter achtsam bleiben. Gleichzeitig fordere ich die Bundesregierung auf, wirksame und präventive Maßnahmen zum Schutz der Frauen und Kinder zu erlassen. Hierzu gehört die Einrichtung von Schutzzonen an Bahnhöfen, um geflüchtete Frauen, Kinder und Jugendliche vor Kriminellen, vor Menschenhandel und Zwangsprostitution zu schützen“, sagte Huber.